Landratsamt

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Filmfreunde,
nachdem das „Umsonstkino“ der Stadt hier erfolgreich abgewehrt wurde, nimmt die Stadt einen weiteren Anlauf.  Wir erlauben uns, Ihnen/Euch unsere Beschwerde an die Bayerische Staatsregierung zugänglich zu machen. Der nicht nur für unser kleines Kino problematische Unfug einer Unterbietungskonkurrenz kann nur beendet werden, wenn von verschiedenen Seiten her etwas erfolgt. Heute sind es „nur“ wir. Es trifft jedoch auch andere Kinos. Auch wenn Sie/Ihr kein regelmäßiger Kinogänger sind/seid, so wäre eine gemeinsame Abwehr dieses Angriffs auf unabhängige, private Kinos von Vorteil.

Ggfs. schreiben Sie/schreibt bitte an die Bayerische Staatsregierung, daß für Sie/Euch ein solches uns alle schädigendes Vorgehen inakzeptabel ist. Egal, in welche Paragraphenhülsen oder andere Konstruktionen es behördlicher- und  städtischer oder durch andere Institutionen gegossen wird: Es bedeutet eine Entwertung der Einrichtung Kino und schädigt uns alle. Es gibt nichts umsonst – einer bezahlt immer und wenn es am Ende der Steuerzahler ist.
Der Staatsregierung teilen wir im beigefügten Schreiben ein in unseren Augen bestehendes, eventuelles Fehlverhalten des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt mit und bitten darum , sich mit dem Sachverhalt zu beschäftigen. Unserer Auffassung nach handelt es sich um eine Unterbietungskonkurrenz seitens der Stadt Höchstadt einem privaten Anbieter gegenüber, verbunden mit einer Verletzung des Subsidiaritätsprinzips sowie um eine Wettbewerbsverzerrung (unlauterer Wettbewerb?). Wir sind der Auffassung, daß es sich bei unserem Schreiben um eine Dienstaufsichtsbeschwerde handelt. Selbstverständlich stehen wir für eventuelle weitere Präzisierungen gerne zur Verfügung.
Werner Schramm, Aischtaler Filmtheater Höchstadt