Meerrettich (Kree)

Höchstadt/Aisch: Nun gibt es den Kreefilm offiziell

Der Startschuß ist gefallen. Bürgermeister Brehm brachte die professionel kopierten und bedruckten DVDs und Videokassetten mit und diese konnten beim Tourismusbüro Höchstadt käuflich erworben werden.
In Anwesenheit von Landrat Irlinger, der auch eine Kopie überreicht bekam, wurde die digital bearbeitete Super8-Vorlage in Ausschnitten vorgestellt. Gelobt wurde die unkomplizierte Unterstützung des Projektes durch Sebastian Schmidt vom Stadtarchiv und Bürgermeister Brehm für die Stadt Höchstadt. Thomas Hawel, der für seine Mutter kurzfristig einsprang, sagte zu, daß die Filmoriginale dem Stadtarchiv als Dauerleihgabe übergeben werden. Nebenbei bemerkt: Das Ausgangsmaterial für den Film ist 30 Jahre als und hat immer noch brilliante Farben – gerade das zeigt die Bedeutung des Erhaltes der Filmkultur auch in Hinblick auf eine dauerhafte Archivierung.
(v.l.n.r.: Landrat Irlinger, Thomas Hawel, BM Brehm, Werner Schramm)
Einleitend hob Werner Schramm hervor, daß die Bauernkultur generell eine regionale Bedeutung, speziell auch eine für den Umweltschutz hat und von daher zum Wohle der Allgemeinheit nicht nur erhalten sondern wieder ausgebaut werden muß. Gerade der bäuerliche Familienbetrieb könnte – reelle Preise und einen Marktschutz vorausgesetzt – ohne Subventionen gesunde Nahrungsmittel in ausreichender Menge liefern. In Verbindung mit Schulpartnerschaften könnte zwischen Erzeuger und Verbraucher frühzeitig ein persönliches Band auch des Respektes vor der bäuerlichen Arbeit gelegt werden. Der Kree als Sonderkultur erfordert geradezu eine

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persönliche Beziehung des Bauern zum Boden. Insgesamt kann über eine Vermehrung von Wurzelmasse durch eine Ausweitung der landwirtschaftlichen Tätigkeit verstärkt auch CO2 rückgebunden werden und so auch Entscheidendes für den Klimaschutz getan werden.Gretel Hawel

Landrat Irlinger betonte die Bedeutung des Kree als wichtiges Standbein für die Betriebe in der Region. Er sicherte zu, daß er die Verbreitung des von der „Queen Mum des Kree“, wie sie Bürgermeister Brehm nannte, meisterhaft kommentierten Films an die Schulen unterstützen wird.