Meinungsunterdrückung bei den Nürnberger Nachrichten?

„75 Jahre Frieden“ Aus der Propagandaschatulle eines Europaparlamentariers

Vor geraumer Zeit hatte eine größere Partei in Herzogenaurach einen prominenten Gastredner. Dieser „erinnerte [u.a.] an 75 Jahre Frieden in Europa“ sowie auch an „zehn zurückliegende Jahre wirtschaftlicher Prosperität im Lande“. Europa, so der Redner ferner, sei „aufgerufen, seine erkämpften humanitäten Werte durchzusetzen“. Zudem bezeichnet er es als “sinnvolle Migration”, daß 5000 Ärzte aus Rumänien hier in Bayern arbeiten. Was aus den Menschen in Rumänien durch diesen Aderlaß wurde und wird, verschwieg er.
In einem Leserbrief nahmen wir zu den vom Redner erwähnten Apekten differenziert Stellung.

Leserbrief „Für ‚Green Deal‘ und gegen rechts“ Nordbayerische Nachrichten

Sind wir wieder einmal die neue Herrenrasse, die vor neokolonialen Methoden der Ausbeutung von Kinderarbeit zwecks Gewinnung „unseres“ Kobalts nicht zurückschreckt und auch nicht vor rechtsextremen Kreisen wie in der Ukraine, was Herr Steinmeier in der Kiewer Botschaft 2014 anscheinend zeigte? Zum Nichtveröffentlichen unseres Leserbriefes nahmen wir sowohl gegenüber den Erlanger Nachrichten als auch der Chefredaktion der Nürnberge Nachrichten ausführlich Stellung. Warum soll die die Öffentlichkeit diese Aspekte nicht erfahren? Etwa, weil mit der Aufdeckung des Märchens von der angeblichen Annexion der Krim eine wesentliche Säule der Hetze gegen Rußland zusammenbrechen würde?

Sehr geehrter Herr Jungkunz,
sehr geehrter Herr Husarek,
da in der Redaktion der Erlanger Nachrichten offensichtlich kein Nachdenken über unseren Einspruch zur Nichtveröffentlichung unseres Leserbriefes stattgefunden zu haben scheint, wenden wir uns nun vertrauensvoll an Sie. Wir schicken gerne auch an Sie die verwendeten Belegstellen speziell zu dem durch die deutsche Politik mit angerichteten Elend an Kindern in den Minen des Kongo.Wenn Sie es dann immer noch fertigbringen all die genannten Vorgänge zu ignorieren, so werten wir auch dies als eine Stellungnahme. Gleiches gilt für die problematische Rolle der Herrn Steinmeier in der Kiewer Botschaft anläßlich des Putsches und des Massakers in Odessa in der Ukraine 2014.
Als wir seinerzeit an der Eröffnung des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen in Anwesenheit von Herrn Lohwasser teilnehmen konnten, schöpften wir Hoffnung auf eine die Meinungsfreiheit und –vielfalt unterstützende Pressearbeit, speziell auch zum Erhalt unseres Filmtheaters, In alle den Jahren fanden wir diese vor allem auch in der Redaktion Herzogenaurach unter der Leitung von Herrn Rainer Groh. Nun hat ein Wechsel stattgefunden und von uns ansonsten gewohnte, immer wieder thematisch einbringen zu könnende Diskussionsbeiträge wurden diesmal abgelehnt. Wir haben unten Erläuterungen zu unseren Standpunkten angefügt. Nunmehr bitten wie Sie, die neuen „Leitplanken“ der erlaubten Meinungsäußerungen darzulegen, damit wir Bürger eine entsprechende Orientierung in Political Correctness erhalten, um damit dann anderen weiterhelfen zu können. Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrike und Werner Schramm, Höchstadt
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