Rußland 2019 Teil 1

Christliche Werte nicht nur in Rußland durch Harry Potter in Frage gestellt?
Eine sozialpsychologische Reparaturaufgabe für etliche Generationen
Zunächst einige Worte zur Bedeutung unseres erneuten Reisezieles Nishny Nowgorod. „Die für die russische Geschichte bedeutsame Stadt entwickelte sich um 1850 zur Drehscheibe des russischen Handels und während der Zeit der Sowjetunion zu einer bedeutsamen Industrie-Metropole. Nischni Nowgorod ist heute ein wichtiges politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Russlands. Es ist der größte Verkehrsknotenpunkt und Regierungszentrum des Förderationskreises Wolga und eines der Hauptziele des Flusstourismus in Russland. Im Stadtzentrum befinden sich Universitäten, Kirchen, Museen und Theater. Der Kreml ist das wichtigste Bauwerk in der Nischni Nowgoroder Altstadt. Auf seinem Territorium konzentrieren sich die städtischen Behörden“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Nischni_Nowgorod).

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Die Armenische Kirche – Das Leiden dieses Volkes ist immer noch allgegenwärtig

Einen anderen Glaubensansatz als die Russisch-Orthodoxe Kirche finden wir in dieser Kirche. Exemplarisch möchten wir dabei nun noch auf den Besuch der Armenischen Kirche eingehen, die
wir bereits bei unserem Besuch in NN 2018 kennengelern hatten. Damals stand der Völkermord an den Armeniern als einer der Kernthemen im Raum. „Der Völkermord an den Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Er geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen, vom Komitee für Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs. Die Armenier bildeten nach den Griechen die zweitgrößte christliche Minderheit im Osmanischen Reich Die Ereignisse, die von den Armeniern
selbst mit dem Begriff Aghet („Katastrophe“) bezeichnet werden, sind durch umfangreiches dokumentarisches Material aus unterschiedlichen Quellen belegt. Weltweit erkennen die weitaus meisten Historiker diesen Völkermord daher als Tatsache an. Die Armenier sehen in ihm ein
ungesühntes Unrecht und fordern seit Jahrzehnten ein angemessenes Gedenken auch in der Türkei.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern)
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Mörderische Außenpolitik, Unterdrückung von uns Senioren nach innen?

In einem Interview (KenFM am Telefon: Willy Wimmer - From Moskau With Love! https://www.youtube.com/watch?v=s9eGTzn3ccY) bringt es dieser auf den Punkt, worum es für uns Bürger wirklich geht: „Der Westen steht für Mord und Totschlag und Chaos in der ganzen Gegend zwischen Kabul und Mali – alles von uns plattgemacht. ... Das ist der Punkt, auf den es ankommt. ... Und wofür steht die Russische Förderation? Für’s Völkerrecht, für die Familienwerte und für die Stärkung des Glaubens. ... Die seit dem Putsch in der Ukraine festzustellende Nazi-Entwicklung in Europa. Die NATO ist ja in der Ukraine hingegangen und hat auf einmal den guten Nazi entdeckt, der sich an der russischen Grenze breitmachen konnte.“

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Sowohl in der armenischen Kirche als auch im deutschsprachigen Gymnasium kam die Sprache auf den in Deutschland als Schulllektüre hochgelobten Roman “Tschick “.

„Tschick“ kann Mark Twain nicht das Wasser reichen

Auf die Frage, warum er mit „Tschick“ einen Jugendroman geschrieben hat, antwortete Wolfgang Herrndorf in einem Gespräch mit der FAZ:[2]
„Ich habe um 2004 herum die Bücher meiner Kindheit und Jugend wieder gelesen, „Herr der Fliegen“, „Huckleberry Finn“, „Arthur Gordon Pym“, „Pik reist nach Amerika“ und so. Um herauszufinden, ob die wirklich so gut waren, wie ich sie in Erinnerung hatte, aber auch, um zu sehen, was ich mit zwölf eigentlich für ein Mensch war. Und dabei habe ich festgestellt, dass alle Lieblingsbücher drei Gemeinsamkeiten hatten: schnelle Eliminierung der erwachsenen Bezugspersonen, große Reise, großes Wasser. Ich habe überlegt, wie man diese drei Dinge in einem halbwegs realistischen Jugendroman unterbringen könnte. Mit dem Floß die Elbe runter schien mir lächerlich; in der Bundesrepublik des einundzwanzigsten Jahrhunderts als Ausreißer auf einem Schiff anheuern: Quark. Nur mit dem Auto fiel mir was ein. Zwei Jungs klauen ein Auto. Da fehlte zwar das Wasser, aber den Plot hatte ich in wenigen Minuten im Kopf zusammen.“ – Im Gespräch: Wolfgang Herrndorf, FAZ vom 31. Januar 2011
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Ein erneuter Besuch bei “Piano”, der Gehörlosenschule. Neben der Tanzvorführung sprachen wir mit dem Schulleiter ausführlich über Inklusion und die weiteren “Schulreformen”, die ähnlich wie durch Bertelsmann in Deutschland auch Rußland auf Westkurs kompatibel machen könnten.

An den
Präsidenten der
Russischen Förderation
Wladimir Putin persönlich
23, Ulitsa IIyinka
103132 Moskau
Russia

September 2018

Sehr geehrter Herr Präsident,
vor einigen Wochen hatten wir die Gelegenheit, die Stadt Nishni Nowgorod zu besuchen. Dort waren wir in zwei Schulen zu Gast, und zwar in der Gehörlosenschule mit Internat, in der die wunderbare Pantomimengruppe Piano ihr Domizil hat (die im Mai vorigen Jahres in unserem Landkreis gastierte) und im Gymnasium Nr. 1 mit verstärktem Deutschunterricht.
Wir waren beeindruckt von der gemeinschaftlichen Atmosphäre, die in diesen Einrichtungen herrschte, und vom hohen fachlichen Niveau nicht nur der Schüler, sondern auch der Schulführung. Ein bleibendes Erlebnis war für uns der Besuch in der Linguistischen Fakultät und der Gedankenaustausch mit dem Dekan für Germanistik. Wir alle waren uns sehr einig, daß nur der Dialog zwischen Völkern und Nationen ein friedliches und förderliches Miteinander für unsere Zukunft bringen kann. Deshalb möchten wir Sie unserer Hochachtung versichern und werden Ihr Engagement und Ihr Land in allen – gerade außenpolitischen – Fragen unterstützen. Die Hetze, die bei uns in Deutschland von hochrangigen Parteienvertretern und ihnen ergebenen (US-geführten) Medien ausgeht, ist uns zuwider und wir wenden uns entschieden dagegen. Die geschürten Feindseligkeiten geschehen nicht in unserem Namen.
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